Auf der MPE 2026 konzentrierten sich Corina Metternich von der Deutsche Bank und Katharina Luschnik von Mastercard auf eine gemeinsame Mission: die Komplexität für Einzelhändler in einer zunehmend vielfältigen und fragmentierten Zahlungslandschaft zu reduzieren
Luschnik erläuterte, dass Mastercards Ziel darin besteht, die Zahlungsakzeptanz für Einzelhändler einfacher, besser integrierbar und nutzbarer zu machen. Konkret unter dem Open Finance-Konzept wies Luschnik darauf hin, dass Mastercard Einzelhändlern hilft, durch Open-Banking-Daten weitere Einblicke zu gewinnen und eine Account-to-Account (A2A)-Zahlungsmethode als Alternative zu Kartenzahlungen bereitstellt. Diese Infrastruktur wird in Zusammenarbeit mit der Deutsche Bank bereitgestellt, um ein sofort einsatzbereites A2A-Zahlungsangebot zu bieten.
Metternich betonte die Überzeugung der Deutsche Bank, dass es keine Universallösung für Einzelhändler bei der Zahlungsakzeptanz gibt, da sich das Team darauf konzentriert, die spezifischen Schmerzpunkte eines Einzelhändlers zu verstehen, sie über die richtige Mischung von Zahlungsmethoden zu beraten und Kunden dabei zu helfen, ihre Angebote für den Erfolg in verschiedenen Ländern zu lokalisieren. Metternich bestätigte, dass sie eine klare Verschiebung weg von Kartenzahlungen hin zu Account-to-Account-Zahlungsmethoden und mehr Lokalisierung beobachten.
Luschnik erläuterte weiter Mastercards Verpflichtung als Infrastrukturanbieter: sich an neue Trends im Zahlungsökosystem anzupassen, was die Unterstützung verschiedener Technologien wie tokenisierte Kartendetails, Stablecoins, Verschlüsselung, Sicherheitsmechanismen und Transaktionsüberwachung umfasst. Im Kontext von Open Finance besteht das Ziel darin, Transaktionen mit Dateneinblicken anzureichern und A2A-Zahlungen als Kernoption anzubieten, abhängig von regionalen und Verbraucherpräferenzen.
Letztendlich waren sich sowohl Mastercard als auch die Deutsche Bank einig, dass MPE von entscheidender Bedeutung ist, um am Puls der Bedürfnisse der Einzelhändler zu bleiben, und betonten gleichzeitig die Notwendigkeit, die Schmerzpunkte und Roadmaps der Einzelhändler zu verstehen, nicht nur für 2026, sondern für die nächsten Jahre.
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