DZ Bank rückt mit der BaFin-Zulassung nach MiCAR an die Spitze der deutschen Bankenwelt und ermöglicht ihren Partnerbanken erstmals regulierten Zugang zu Krypto-Handel. Die Einführung der „meinKrypto“-Plattform eröffnet Millionen Kunden sichere Investitionen in Bitcoin, Ethereum, Litecoin und Cardano direkt über das bestehende Bankensystem.
Nach monatelanger Vorbereitung setzt DZ Bank damit neue Standards für digitale Assets in Deutschland. Die Gründung orientiert sich an regulatorischer Sicherheit und unterstreicht die wachsende Akzeptanz von Krypto durch Banken und Aufsichtsbehörden gleichermaßen.
Am 13. Januar 2026 gab DZ Bank per Pressemitteilung bekannt, die erforderliche BaFin-Zulassung nach der Markets-In-Crypto-Assets-Regulation (MiCAR) erhalten zu haben. Damit ist sie die erste große deutsche Bank, die ein umfassendes Angebot für Krypto-Handel und -Verwahrung über etablierte Bankkanäle an Privatkunden richtet.
Bitcoin, Ethereum, Litecoin und Cardano sind zum Launch auf meinKrypto handelbar. Für alle 672 angeschlossenen Genossenschaftsbanken schafft die Integration in die VR Banking App einen Zugang zum regulierten Krypto-Angebot. Voraussetzung dafür ist, dass jede Bank eine eigene MiCAR-Anzeige vorlegt, was regulatorische Kontrolle und Kundenvertrauen stärkt.
Boerse Stuttgart Digital und EUWAX AG übernehmen Verwahrung und Handel und sichern somit die Compliance und Stabilität der neuen Plattform. Diese institutionelle Partnerschaft sorgt für hohe Sicherheitsstandards und belegt den Fortschritt der Branche auf dem Weg in den Mainstream.
Andere Banken wie DekaBank und LBBW bieten ähnliche Dienste bislang nur für Firmenkunden an. DZ Bank hingegen bringt Krypto erstmals direkt in den Privatkundenmarkt. Bereits Ende 2024 prüften erste Pilotbanken, etwa die Westerwald Bank, das neue Angebot auf Praxistauglichkeit.
Laut Geschäftsbericht strebt die Bank eine zentrale Rolle beim Thema Blockchain und digitale Assets an. Seit 2023 baut DZ Bank auf die Krypto-Infrastruktur von Metaco, einem Tochterunternehmen von Ripple, und integriert diese konsequent in ihr Risikomanagement. Mit der neuen Zulassung ist der Weg frei für skalierbare und vertrauenswürdige Krypto-Angebote im deutschen Bankenmarkt.
Die Einbindung von meinKrypto in die VR-Apps verschafft Millionen Kunden erstmals einfachen Zugang zu digitaler Finanzinnovation. Das birgt Signalwirkung für die gesamte Bankenlandschaft in Europa, denn regulatorische Sicherheit fördert die Akzeptanz sowie die Entwicklung neuer digitaler Finanzdienstleistungen.
Die jüngsten Zahlen bestätigen den Trend: Im Jahr 2024 erreichte der Vorsteuergewinn der DZ Bank-Gruppe 3,3 Milliarden Euro, begünstigt durch digitale Innovationen. Dies stärkt das Vertrauen in die Integration regulierter Krypto-Assets als festen Bestandteil einer zukunftsfähigen Bankstrategie.
Mit dem Schritt der meinKrypto-Plattform werden Krypto-Investments für Privatkunden transparenter und sicherer. Statt auf Spezialbörsen zu setzen, nutzen Anleger künftig die vertrauten Zugänge ihrer Bank für den Handel mit digitalen Assets.
Die MiCAR-bedingte Zulassung erfolgt vor dem Hintergrund wachsender deutscher und europäischer Krypto-Nachfrage. Ein konsistenter regulatorischer Rahmen ermöglicht etablierten Banken zuverlässige und sichere Angebote für Privat- und Geschäftskunden. Die Einführung von meinKrypto dient als Modell für die gesamte Region.
Erhöhte Konkurrenz und Innovationsdruck sind die Folge: Die etablierten Akteure wollen Marktanteile zurückgewinnen, die bislang an Krypto-Börsen und Fintechs gingen. Starke Partnerschaften mit Boerse Stuttgart Digital und EUWAX AG stärken das Vertrauen und die operative Sicherheit.
Nächster Schritt: Die Partnerbanken sollen eigene MiCAR-Zulassungen einholen und Kunden an meinKrypto anbinden. Damit steht die deutsche Krypto-Landschaft vor einer Wachstumsphase, deren Folgen Banken und Anleger europaweit beobachten.
Der Beitrag Krypto für Millionen Kunden in Deutschland: DZ Bank startet Angebot unter MiCAR erschien zuerst auf BeInCrypto - Krypto News.


