Das bekannte Kryptounternehmen Ripple (die Macher von XRP) arbeitet unermüdlich weiter. So hat es diese Woche eine wichtige Genehmigung im Vereinigten Königreich erhalten und damit erneut einen großen Schritt in den Plänen gemacht, innerhalb Europas zu wachsen. Dennoch erhält Ripple noch nicht die Möglichkeit, alle gewünschten Aktivitäten auszuüben.
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Die Finanzaufsichtsbehörde im Vereinigten Königreich, die Financial Conduct Authority (FCA), hat dem britischen Zweig von Ripple mitgeteilt, dass sie inzwischen als sogenannte Electronic Money Institution registriert sind. Dies bedeutet, dass sie Zahlungsdienste anbieten und mit elektronischem Geld arbeiten dürfen. Eine wichtige Ergänzung ihrer Möglichkeiten im Land.
Ripple Markets UK, wie man den separaten Zweig im Vereinigten Königreich nennt, ist darüber hinaus auch unter den Money Laundering Regulations (MLR) registriert. Dies bedeutet kurz gesagt, dass sie verschiedene Bedingungen einhalten müssen, um illegale Aktivitäten wie Geldwäsche zu verhindern.
Obwohl die Registrierung ein notwendiger erster Schritt ist, hat Ripple noch nicht in der Hand, was es gerne hätte. So ist auf der Website der FCA zu lesen, dass es noch verschiedene Dinge gibt, an die sich Ripple noch nicht wagen darf. Hierüber beugt sich das Organ derzeit noch.
So ist zu sehen, dass Ripple Markets UK keine Automaten einsetzen darf, mit denen man Krypto einfach in Fiatgeld umwandeln kann und umgekehrt. Auch dürfen sie noch kein elektronisches Geld erstellen und ausgeben. Hiermit deutet man möglicherweise vor allem auf die Einführung von Stablecoins hin. Die FCA wird für solche Dienste zunächst mehr Untersuchungen durchführen wollen, bevor sie eventuell eine Genehmigung erteilt.
Für Ripple sind diese Registrierungen dennoch sehr willkommen. Es sind die ersten wichtigen Schritte, die gesetzt wurden, um in Europa Fuß zu fassen. Wenn das Unternehmen im Vereinigten Königreich vollständig alle Anforderungen erfüllt und damit freies Spiel erhält, wird es auch einfacher werden, sich beispielsweise auf den Rest Europas auszudehnen.
Gleichzeitig versucht Ripple, das Wachstum vollständig in eigener Hand zu behalten. So gab die Präsidentin von Ripple Labs, Monica Long, kürzlich noch an, dass ein sogenannter Initial Public Offering (IPO) nicht auf der Planung des Unternehmens steht.
Dies ist der Prozess, bei dem ein Unternehmen an die Börse geht und damit zum ersten Mal Aktien der breiten Öffentlichkeit anbietet. Derzeit entscheidet sich Ripple dafür, durch Investitionsrunden Geld zu beschaffen und hiermit anschließend zu wachsen.
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