Die U.S. Space Force hat Verträge im Wert von bis zu 3,2 Milliarden Dollar an 12 Unternehmen zur Entwicklung weltraumgestützter Raketenabfangsysteme vergeben. Die Vereinbarungen sind Teil von Präsident Donald Trumps Raketenabwehrprogramm „Golden Dome".
Zu den ausgewählten Unternehmen gehören SpaceX, Lockheed Martin, Northrop Grumman, General Dynamics und die Raytheon-Einheit der RTX Corporation sowie mehrere kleinere Unternehmen.

Die Verträge wurden in einem Schnellverfahren vergeben. Ziel war es, Verzögerungen zu reduzieren und mehrere Unternehmen im Wettbewerb um künftige Aufträge zu halten.
Golden Dome soll die bestehenden Raketenabwehrfähigkeiten der Vereinigten Staaten ausbauen. Es würden weltraumgestützte Systeme hinzugefügt, um eingehende Bedrohungen zu erkennen, zu verfolgen und zu zerstören, bevor sie US-amerikanischen Boden erreichen.
Im Gegensatz zu bestehenden bodengestützten Abfangraketen platziert das neue Space-Based Interceptor-Programm Waffen im Orbit. Dies ermöglicht es dem Militär, feindliche Raketen früher in ihrer Flugbahn zu treffen, kurz nach dem Abschuss.
Die Verträge wurden Ende 2025 und Anfang 2026 über das Space Systems Command der Space Force vergeben. Die Vereinbarungen betreffen die Prototypenentwicklung, nicht die vollständige Produktion.
Von allen ausgewählten Unternehmen wird erwartet, dass sie bis 2028 funktionierende, integrierte Prototypen vorzeigen. Die Technologie ist noch unbewiesen, und Experten sagen, dass dies dem Programm sowohl Dringlichkeit als auch Risiko verleiht.
Das vollständige Golden Dome-System soll rund 185 Milliarden Dollar kosten. Es würde bestehende bodengestützte Verteidigungssysteme mit neuen Satellitennetzwerken und orbitalen Waffensystemen kombinieren.
Die Kosten bleiben jedoch ein ernstes Problem. Das Congressional Budget Office hat geschätzt, dass ein vollständiges weltraumgestütztes Abfangnetzwerk über 20 Jahre bis zu 542 Milliarden Dollar kosten könnte.
Verteidigungsbeamte haben erklärt, dass die Erschwinglickeit ein entscheidender Faktor sein wird. Wenn die Kosten zu hoch werden, könnte das Programm in seiner derzeitigen Form nicht weitergeführt werden.
Analysten an der Wall Street beobachten die in Golden Dome involvierten Rüstungsaktien genau. Unter den Unternehmen, denen Verträge zuerkannt wurden, hat Lockheed Martin die meiste Aufmerksamkeit von Analysten erhalten.
Lockheed Martin hat ein Wall-Street-Kursziel von 674,15 Dollar je Aktie. Das impliziert laut Analysteneinschätzungen ein Aufwärtspotenzial von rund 33 % gegenüber den jüngsten Handelsniveaus.
Northrop Grumman und RTX Corporation gehören ebenfalls zu den Vertragsgewinnern. Beide Unternehmen verfügen über bestehende Erfahrung in der Raketenabwehr, was sie für die Auswahl gut positioniert hat.
Die Space Force vergab im November außerdem einen separaten Satz kleinerer Golden Dome-Verträge zum Bau konkurrierender Raketenabwehrprototypen. Diese Vereinbarungen gelten als Vorstufe zu künftigen Verträgen im Wert von Dutzenden Milliarden Dollar.
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