Scott Bessent hat sich mit einer starken Botschaft in die Krypto-Debatte eingeschaltet. Er sagt, dass das Digital Asset Market Clarity Act nicht nur um Finanzen geht. Stattdessen bezeichnet er es als eine Angelegenheit der nationalen Sicherheit.
In einem kürzlich im Wall Street Journal veröffentlichten Meinungsbeitrag forderte Bessent die Gesetzgeber auf, schnell zu handeln. Er warnte, dass die Vereinigten Staaten Gefahr laufen, zurückzufallen, wenn nicht bald klare Krypto-Regeln festgelegt werden.
Scott Bessent beschrieb das Digital Asset Market Clarity Act als Grundlage der Krypto-Regulierung. Er sagte, das Gesetz würde endlich definieren, wie digitale Vermögenswerte behandelt werden sollten. Es zielt beispielsweise darauf ab zu entscheiden, welche Vermögenswerte unter Wertpapiergesetze fallen und welche Rohstoffe sind. Dies würde helfen, die Verantwortlichkeiten zwischen Regulierungsbehörden wie SEC und CFTC aufzuteilen.
Im Moment sind viele Unternehmen verwirrt. Verschiedene Behörden geben gemischte Signale. Infolgedessen haben Unternehmen Schwierigkeiten, die Regeln zu befolgen. Bessent glaubt, dass das Clarity Act dieses Problem lösen kann. Mit klaren Regeln können Unternehmen mit Zuversicht aufbauen. Während Investoren besseren Schutz erhalten können.
Der Finanzminister verknüpfte das Gesetz auch mit dem GENIUS Act. Dieses Gesetz konzentriert sich bereits auf Stablecoins. Aber Scott Bessent sagte, es könne ohne umfassendere Marktregeln nicht richtig funktionieren. Einfach ausgedrückt benötigen Stablecoins ein vollständiges System um sie herum. Ohne Klarheit im breiteren Krypto-Markt bleiben ihre Vorteile begrenzt. Damit nannte Bessent das Clarity Act einen „Eckpfeiler". Er glaubt, dass es alles andere in der Krypto-Politik unterstützt.
Bessent hob hervor, wie groß Krypto geworden ist. Heute besitzt fast jeder sechste Amerikaner digitale Vermögenswerte. Der globale Marktwert liegt zwischen 2 Billionen und 3 Billionen Dollar. Dies ist keine kleine Branche mehr. Es ist jetzt Teil des globalen Finanzsystems.
Während andere Länder sich schnell bewegen. Regionen wie Singapur und Abu Dhabi bauen klare Regeln auf. Sie ziehen auch Krypto-Unternehmen und Talente an. Scott Bessent warnt, dass sie ihren Wettbewerbsvorteil verlieren könnten. Wenn die Regeln unklar bleiben, könnte Innovation ins Ausland abwandern.
Bessent machte eines sehr deutlich. Die Zeit läuft ab. Er stellte fest, dass die Senatszeit begrenzt ist. Daher müssen die Gesetzgeber schnell handeln, wenn sie das Gesetz verabschieden wollen. Die Unterstützung wächst bereits. Cynthia Lummis hat den Vorstoß unterstützt. Sie sagte, der Moment sei richtig, mit politischer Dynamik und Branchennachfrage im Einklang. Dennoch wird die Verabschiedung des Gesetzes nicht einfach sein. Die Krypto-Regulierung ist in Washington ein komplexes Thema geblieben. Verschiedene Gruppen haben unterschiedliche Ansichten.
Dennoch signalisiert Scott Bessents Botschaft einen Wandel. Die US-Regierung beginnt, Krypto als ernsthafte strategische Angelegenheit zu behandeln. Es geht nicht mehr nur um Technologie oder Investitionen. Es geht um Führung in der globalen Finanzwelt.
Wenn der Kongress das Clarity Act verabschiedet, kann es den US-Krypto-Markt verändern. Es könnte zu klaren Regeln, erhöhtem Vertrauen und mehr Innovation führen. Aber wenn sich die Verzögerungen fortsetzen, könnte das Land hinter denen zurückfallen, die sich schneller bewegen. Vorerst sind alle Augen auf Washington gerichtet. Die nächsten Wochen könnten entscheiden, wie sich die USA in der Zukunft der digitalen Finanzwelt positionieren.
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